Mobbingprävention - "Wie die drei ??? auf Spurensuche"

Mobbingprävention – „Wie die drei ??? auf Spurensuche“

Unter der Leitung des Schulsozialarbeiters Lukas Paff nehmen die dritten und vierten Klassen an einer pädagogischen Mobbing-Schnitzeljagd teil, inspiriert von der Detektivarbeit der drei ???. Die Kinder lösen Rätsel, Codes und Puzzles, sammeln „Beweise“ und analysieren Hinweise, um den Täter „auf die Spur zu kommen“.


Dabei lernen sie:
• Was Mobbing ist und welche Formen es gibt (physisch, psychisch, digital),

• welches System hinter Mobbing steckt (Zuschauer, Mitläufer etc.)

• wie sich Betroffene fühlen,

• wie man Hilfe holen und Zivilcourage zeigen kann,

• und welche Regeln helfen, Mobbing im Schulalltag zu verhindern.


Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bussituation auf dem Schulweg, da es dort immer wieder zu Konflikten kommt. Die Übungen und Reflexionen werden gezielt darauf zugeschnitten. Besonders eindrücklich ist der pädagogische „Opfertunnel“. Dabei gehen die Kinder an ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vorbei, während die anderen unter Aufsicht mit weichen Schlägern oder Schwimmnudeln spielerisch „angreifen“ und verbale Beleidigungen äußern dürfen. Diese Übung ist natrürlich freiwillig und wird im Vorfeld genau besprochen. Ziel ist es, dass die Kinder nachfühlen, wie es sich anfühlt, ausgegrenzt oder angegriffen zu werden und anschließend über Empathie, Solidarität und Zivilcourage reflektieren. Die Übung wurde in einem zweiten Termin wiederholt, um den Perspektivwechsel zu vertiefen. Die Klassen entwickeln eigene Anti-Mobbing-Regeln und einen gemeinsamen Slogan. Symbolisch überführen sie als Detektivteam die "Täter" durch lautes Rufen des Slogans. Anschließend erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine Urkunde, die ihre erfolgreiche Teilnahme an der Mobbingpräventions-Schnitzeljagd und ihr Engagement für ein respektvolles Miteinander bescheinigt Das Projekt stärkt Empathie, Mut, Teamgeist und den verantwortungsvollen Umgang miteinander.